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`!Hainchen`! ist ein Stadtteil von `F33f`_`[Netphen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Netphen]`_`f im `F33f`_`[Kreis Siegen-Wittgenstein`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kreis_Siegen-Wittgenstein]`_`f in `F33f`_`[Nordrhein-Westfalen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Nordrhein-Westfalen]`_`f mit 924 Einwohnern (Stand: 30. Juni 2022).

>>Contents

• `F0af`_`[Geographie`#geographie]`_`f
• `F0af`_`[Geographische Lage`#geographische-lage]`_`f
• `F0af`_`[Nachbarorte`#nachbarorte]`_`f
• `F0af`_`[Geschichte`#geschichte]`_`f
• `F0af`_`[Wappen und Banner`#wappen-und-banner]`_`f
• `F0af`_`[Einwohnerzahlen`#einwohnerzahlen]`_`f
• `F0af`_`[Sehenswürdigkeiten`#sehensw-rdigkeiten]`_`f
• `F0af`_`[Infrastruktur`#infrastruktur]`_`f
• `F0af`_`[Industrie`#industrie]`_`f
• `F0af`_`[Verkehrsanbindung`#verkehrsanbindung]`_`f
• `F0af`_`[Soziale und öffentliche Einrichtungen`#soziale-und-ffentliche-einrichtungen]`_`f
• `F0af`_`[Einzelnachweise`#einzelnachweise]`_`f
• `F0af`_`[Weblinks`#weblinks]`_`f

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>>Geographie

>>>Geographische Lage

Hainchen liegt am Ostrand des historischen `F33f`_`[Siegerlandes`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Siegerland]`_`f, an der Nahtstelle der Quellmuldenlandschaft des `F33f`_`[naturräumlichen Siegerlandes`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Siegerland_(Naturraum)]`_`f zum `F33f`_`[Rothaargebirge`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Rothaargebirge]`_`f. Die nach dem Ort benannte `F33f`_`[Haincher Höhe`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Haincher_Höhe]`_`f, die die Ortslage unmittelbar östlich um rund 200 m überragt, stellt einen gratartigen Südwestausläufer des Rothaargebirges dar und bildet eine natürliche Grenze zwischen `F33f`_`[Nordrhein-Westfalen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Nordrhein-Westfalen]`_`f und `F33f`_`[Hessen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Hessen]`_`f. In nordöstlicher Verlängerung dieses Grates liegt, 5,2 km (`F33f`_`[Luftlinie`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Luftlinie]`_`f) entfernt, im `F33f`_`[Jagdberg`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Jagdberg_(Netphen)]`_`f mit 675,9 m ü. NN die höchste Erhebung des Ortes.

Die Gemarkungsfläche beträgt 10,1 km² (1.010 ha). Die Fläche teilt sich in 650 ha Wald und 420 ha Flur und Ortslage. Die Gemarkungsgrenze verläuft rund 8 km entlang der hessischen Landesgrenze. Ferner grenzt der Ort nördlich an die Stadt `F33f`_`[Bad Laasphe`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bad_Laasphe]`_`f und südlich an die Gemeinde `F33f`_`[Wilnsdorf`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Wilnsdorf]`_`f. Der Höhenunterschied beträgt vom Ortseingang (384 m) bis zum Ortsausgang an der hessischen Grenze (578 m ü. `F33f`_`[NN`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Normalnull]`_`f) 194 m. Durch den Ort fließt der `F33f`_`[Werthenbach`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Werthenbach_(Sieg)]`_`f-Zufluss `F33f`_`[Geiersgrundbach`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Geiersgrundbach]`_`f.

>>>Nachbarorte

Nachbarorte von Hainchen sind `F33f`_`[Werthenbach`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Werthenbach]`_`f im Norden, `F33f`_`[Rittershausen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Rittershausen_(Dietzhölztal)]`_`f im Osten, `F33f`_`[Weidelbach`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Weidelbach_(Haiger)]`_`f im Südosten, `F33f`_`[Offdilln`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Offdilln]`_`f und `F33f`_`[Dillbrecht`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Dillbrecht]`_`f im Süden, `F33f`_`[Wilgersdorf`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Wilgersdorf]`_`f im Südwesten und `F33f`_`[Irmgarteichen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Irmgarteichen]`_`f im Westen.

>>Geschichte

Die erste schriftliche Erwähnung des Ortes war im Jahre 1313. Am 4. Mai dieses Jahres erwarb `F33f`_`[Heinrich I. von Nassau`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Heinrich_I._(Nassau)]`_`f, von den Brüdern Friedrich und Gottfried von dem Hain (= Umzäunung, Einhegung) die „burch zu deme hana“ mit dem dazugehörigen Tal (= „Ort“). Das Vorhandensein eines Dorfes ist auch bewiesen, weil die Brüder von dem Hain zwei Höfe „auswendig des Grabens“ für sich behielten. Das Dorf ist jedoch sicherlich älter, denn die `F33f`_`[Burg Hainchen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Burg_Hainchen]`_`f (`*castrum indaginem`*) wurde bereits früher urkundlich erwähnt, und zwar am 23. April 1290. Die Vorfahren der Burgbesitzer werden sogar noch früher genannt. „Derer vom Hain“, Conradius de Indagine, wird 1215 erstmals urkundlich erwähnt.

1566 lebten 28 Steuerpflichtige im Ort. Im 15. Jahrhundert lebten ca. 120 Menschen in Hainchen, im 16. Jahrhundert waren es 150 und im 17. Jahrhundert 160 Menschen. 1815 gab es in Hainchen acht Fuhrleute, zwei Kleinschmiede und einen Wirt.

Bis Ende 1968 gehörte der Ort dem `F33f`_`[Amt Netphen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Amt_Netphen]`_`f an und wurde am 1. Januar 1969 im Rahmen der `F33f`_`[kommunalen Neugliederung`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Gesetz_zur_Neugliederung_des_Landkreises_Siegen]`_`f als bis dahin eigenständige Gemeinde der neuen Großgemeinde Netphen angeschlossen.`:cite-ref-2[`F5bf`_`[2`#cite-note-2]`_`f] Seit 1981 werden zwei der drei Backhäuser („Backes“) regelmäßig betrieben.

>>>Wappen und Banner

>>>Einwohnerzahlen

Die Einwohnerentwicklung Hainchens:`:cite-ref-4[`F5bf`_`[4`#cite-note-4]`_`f]`:cite-ref-5[`F5bf`_`[5`#cite-note-5]`_`f]

>>Sehenswürdigkeiten

• In Hainchen befindet sich auch mit `F33f`_`[Burg Hainchen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Burg_Hainchen]`_`f eine `F33f`_`[Wasserburg`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Wasserburg]`_`f. Sie besteht seit mindestens 1290, dem Jahr, in welchem sie erstmals urkundlich erwähnt wird.
• Tal des Geiergrundbachs
• Ski-Sprungschanze

>>Infrastruktur

>>>Industrie

Die Wirtschaft im Ort hat sich von ehemals kleinen Handwerksbetrieben und selbstständigen Bauern bis heute zu Industriebetrieben entwickelt. So haben sich eine Fertighausfirma sowie eine mechanische Werkstatt und vier Dienstleistungsbetriebe hier angesiedelt. Ferner gibt es eine landwirtschaftlich genutzte Fläche von vier Betrieben, davon zwei im `F33f`_`[Haupterwerb`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Haupterwerbsbetrieb]`_`f. Insgesamt sind im Ort 129 Arbeitsplätze zu verzeichnen. Die überwiegende Zahl der Arbeitnehmer pendelt in die benachbarten Gebiete (Großraum `F33f`_`[Siegen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Siegen]`_`f und vorderes `F33f`_`[Hessen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Hessen]`_`f).

>>>Verkehrsanbindung

Der Ort ist 14 km von der `F33f`_`[A 45`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bundesautobahn_45]`_`f entfernt. Die günstige Verkehrsanbindung trägt auch zur Belebung der Wanderwege am `F33f`_`[Rothaarsteig`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Rothaarsteig]`_`f bei, der 7 km durch Hainchen führt. Hainchen ist auch an den `F33f`_`[Busverkehr`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Öffentlicher_Personennahverkehr]`_`f angebunden (Linie R16 aus `F33f`_`[Siegen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Siegen]`_`f und `F33f`_`[Netphen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Netphen]`_`f. Allerdings wurde die Linie R16 (ehemals Linie L161) aufgrund hoher Nachfrage bis `F33f`_`[Rudersdorf`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Rudersdorf_(Wilnsdorf)]`_`f in der Gemeinde `F33f`_`[Wilnsdorf`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Wilnsdorf]`_`f verlängert, um das abgelegene Dorf Hainchen besser an die Infrastruktur und durch den dort gelegenen DB-Bahnhof schneller an Siegen und Dillenburg anzubinden. Außerdem gibt es noch die Linie A360 mit Anbindung an die umliegenden Ortschaften). Ehemals gab es eine Buslinie R21, welche Hilchenbach über Netphen, Hainchen und Mandeln nach Dillenburg und von Netphen über Hainchen in das im Dietzhölztal gelegenen Mandeln mit Anschluss nach Bad Laasphe mit den Buslinien 302/R32 und A381 angebunden hat.

>>>Soziale und öffentliche Einrichtungen

• Grundschule
• Bürgerhaus

• Sportplatz
• Tennisanlage
• Bolzplatz
• Drei Kinderspielplätze
• Friedhof
• Freiwillige Feuerwehr
• Skiclub Oberes Johannland

>>Einzelnachweise

`:cite-note-1`!1.`! Stadt Netphen: `*Haushaltsplan 2023 / Stadt Netphen.`* (PDF: 22,2 MB) S. 10, abgerufen am 17. September 2023.
`:cite-note-2`!2.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-2]`_`f Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 71.
`:cite-note-wappen-3`!2.`! Email des Stadtarchivs Netphen vom 26.11.2024 mit anhängenden Kopien des Originalwappens, Genehmigungsurkunde und dem Amtsblatteintrag der Regierung in Arnsberg vom 30. Juli 1955
`:cite-note-4`!4.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-4]`_`f hainchen.info: Geschichte@1@2Vorlage:Toter Link/www.hainchen.info (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche in Webarchiven) `!Info:`! Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
`:cite-note-5`!5.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-5]`_`f Otto Schaefer: `*Der Kreis Siegen`*, Siegen 1968
`:cite-note-6`!3.`! gemeindeverzeichnis.de: Landkreis Siegen (`F33f`_`[Memento`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Webarchivierung]`_`f des Originals vom 27. September 2011 im `*`F33f`_`[Internet Archive`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Internet_Archive]`_`f`*) `!Info:`! Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.gemeindeverzeichnis.de
`:cite-note-genealogy-net-7`!4.`! genealogy.net: Amt Netphen
`:cite-note-verwaltungsgeschichte-8`!5.`! Michael Rademacher: `*Stadt und Landkreis Siegen.`* Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: `*eirenicon.com.`* Abgerufen am 1. Januar 1900
`:cite-note-9`!6.`! Bernhard Oltersdorf: `*Netphen (`F33f`_`[Memento`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Webarchivierung]`_`f des Originals vom 7. März 2014 im `*`F33f`_`[Internet Archive`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Internet_Archive]`_`f`*) `!Info:`! Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.lwl.org (PDF; 9,0 MB)`*, ca. 1995

>>Weblinks

Commons

: Hainchen (Netphen)

– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

• Website des Dorfes

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